Workshop auf Schloss Mansfeld

Was macht ein Piper / Drummer, wenn er sich weiterbilden will? Richtig, er besucht einen Lehrgang.

Nun muss man dafür aber nicht ans National Piping Center oder die Army School of Bagpipe Music and Highland Drumming nach Schottland fahren, um mit geballtem neuen Wissen zurückzukehren.

Nein, es reicht, wenn man dafür in den Südharz fährt und unsere Freunde, die Barbarossa Pipes & Drums, besucht.

 

Los ging es für unsere Musiker schon am Freitag Nachmittag. Nach einem stressigen Tag auf Arbeit und im Büro und einer odysseegleichen Autofahrt erreichte unsere kleine Abordnung das auf einem Hochplateau gelegene Schloss der Herren von und zu Mansfeld – heute eine Jugend- und Pilgerherberge.

Die Begrüßung mit den Freunden, alten Bekannten und neuen Gesichtern stand ganz im Zeichen eines familiären Wiedersehens, ehe es am nächsten Morgen fleißig an die Arbeit ging.

Während die Drummer von William Bell und Alison Ashford unterrichtet wurden, waren die Piper in vier verschiedene Gruppen eingeteilt. Ganz großen Dank möchte die Berlin Police Pipe Band an dieser Stelle den Lehrern, insbesondere Ronnie Bromhead und Eion Ashford, sagen, die nicht müde wurden, mit uns ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu teilen, damit wir bessere Spieler werden können.

Der Tag war anstrengend, aber produktiv. Und so war es nicht verwunderlich, dass am Samstag Abend alle Kursteilnehmer zu einem „Gathering“, einem gemütlichen Beisamensein mit Musik und Gesang, lustigen Gesprächen und witzigen Geschichten zusammenkamen.

Leider hieß es am Sonntag schon wieder Abschied nehmen. Doch nicht, ohne uns bei den Barbarossa Pipes & Drums für die wunderbare Organisation zu bedanken und die liebevolle Betreuung, die uns an diesem Wochenende zuteil wurde.

 

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